Buch Wien 2017

Ich war dieses Jahr nicht nur auf meiner ersten Buchmesse überhaupt, sondern auch das erste Mal direkt an einem Stand, mit befreundeten Autorinnen – Romane made in Austria.

Was soll ich also sagen? Es waren 5 der leiwandsten (=geilsten) Tage überhaupt. Von einer ewig hohen Halle bei den Garderoben kommt man, direkt nach dem Eingang der Messe in eine Store-in-Store Lösung von Thalia, die einem sofort ein heimeliges, wohliges Gefühl vermittelt. Man betritt den Bücherhimmel auf Erden und jeder Book- und Lesejunkie wie ich fühlt sich augenblicklich pudelwohl.

Mal davon abgesehen, dass ich das Glück hatte mit wundervollen Kolleginnen vor Ort zu sein, war die ganze Atmosphäre für mich einfach magisch. Umgeben von Büchern und Menschen die sie gerne lesen und/oder selbst schreiben, eine Halle voller Gleichgesinnter. Ich könnte stundenlang darüber schwärmen, wie grandios diese Erfahrung für mich war. Es war allein schon ein Highlight sein eigenes Buch in einem Regal auf der Messe stehen zu sehen, aber es wäre nicht halb so toll gewesen, wenn nicht so viele liebe Menschen diese Freude geteilt hätten.

Wien ist anders, das steht schon an der Stadtgrenze (eine Warnung, oder eher eine Drohung? Wir Wiener sind uns da selbst nicht ganz einig). Unsere Messe ist klein, im Vergleich zu dem was ich über Frankfurt gehört habe, sind wir geradezu winzig. Ich hab auf der Messe keinen einzigen Stand gefunden, der (außer vielleicht vereinzelt?) Liebesromane im großen Stil ausgestellt hatte. Man könnte sagen, dass ein Stand voller hübscher Damen poralisiert, oder man sagt es so, wie es mir vorkam: wir waren der bunte Hund der Messe.

Das lag an den Genres die wir bedienten, an den Menschenmassen die wir anzogen, als auch an unserer offenen Art auf jeden einzelnen Besucher zuzugehen. Und es lag wohl auch daran, dass wir scheinbar der einzige Stand waren, der Goodies verteilt hat und das im großen Stil. Bei uns gab es Give-Away-Sackerl mit Lesezeichen, Leseproben und einer Broschüre mit all unseren Autorinnen. Die gingen so gut weg, dass wir am Samstag bereits ‚rationieren‘ mussten, damit wir am Sonntag noch etwas zu verteilen hatten. Es war großartig.

Kurzum: Wir haben Wien gerockt!

Ich hatte so unsagbar viel Spaß, es war voll, es war laut, viel zu warm und einfach unvergleichlich cool.

Übrigens hatte ich auch meine erste Lesung (Prämiere! *jubel*) und ich bin tatsächlich zufrieden mit dem Ergebnis gewesen. Gelesen haben Manuela Fritz, Ada Mea, Adele Mann, Christine Troy (< die Frau mit der Wahnsinns-Stimme, links im Bild) und ich. Hier könnt ihr euch die Lesungen von unserem Stand ansehen. => Klick

 

Betty Buttersky hat sich für uns auf der Messe besonders in Schale geworfen und obwohl wir ein Stand-Maskottchen (Foto links) hatten (Happy-Meal sei Dank), finde ich ja, dass Betty (Foto rechts, die hübsche Dame die frisch von Tina Eugen eingeschnürt wird) das viel stilvoller und hübscher hinbekommen hat!

Danke, an jeden der bei uns (und mir) vorbeigeschaut hat. Eure Unterstützung hat jeder einzelnen von uns mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

 

 

 

 

Ich hoffe sehr auf eine Buch Wien 2018! Und vielleicht auch auf eine Leipziger Messe 2018, aber psssst, unbedingt weitersagen!

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